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1943 Die HJ-Feuerwehr wird voll in die Feuerwehr mit eingegliedert. Noch im gleichen Jahr bekämpfen Freiwillige-, Pflicht- und HJ-Feuerwehr, bei einer Besichtigung durch den Kreiswehrführer, gemeinsam einen angenommenen Brand auf dem Hübel. Im Laufe des Jahres wird die Feuerwehr mehrmals alarmiert um als Hilfspolizeitruppe bei der Suche nach aus der Kriegsgefangenschaft ausgebrochenen englischen Offizieren mitzuhelfen. Bei einem Waldbrand im Reichswald bei Mackenbach erhält die Feuerwehr für ihr tapferes Verhalten und ihr schnelles Erscheinen am Brandherd von der Forstbehörde eine Belobigung.

1944 Durch anhaltende Trockenheit müssen in den Sommermonaten mehrere größere Waldbrände im Bereich des Reichswaldes gelöscht werden. Im September des gleichen Jahres wird die Feuerwehr auf die Lampertsmühle bei Erfenbach gerufen. Dort brennen, nach dem Abwurf von Brandbomben, die Baumwollspinnerei und 15 weitere Wohnhäuser. Die Lösch- mannschaft und die Geräte werden mit einem LKW der Firma Dauenhauer an die Einsatzstelle gefahren.

1947 Immer wieder auftretende Waldbrände lassen die Feuerwehr über die Sommermonate nicht zur Ruhe kommen.

1948 Nachdem der Krieg durch den Einmarsch der Amerikaner in Rodenbach beendet war galt es wieder eine schlagkräftige Feuerwehr aufzubauen. Es war jedoch schwierig genügend Freiwillige zu finden die wieder einen Uniformrock anziehen wollten.

1949 Um den Brandschutz sicherzustellen mussten deshalb weiterhin wehrpflichtige zum Feuer- wehrdienst verpflichtet werden. Das eine Feuerwehr, die zum größtenteil aus zum Feuerwehrdienst verpflichteten Personen bestand, nicht funktionieren kann zeigen uns Berichte aus den Protokollbüchern in denen immer wieder zu lesen ist, dass Übungen nur mit Widerwillen durch- geführt, dem Kommandanten der Gehorsam verweigert wurde oder man einfach nicht bei der angesetzten Übungen erschien. Auch Androhungen von Strafen oder ein Appell an das Gewissen jedes einzelnen blieben erfolglos. Dieser Missstand blieb auch dem für die Feuerwehr zu- ständigen Brandinspektor nicht verborgen, der sich bei der jährlichen Besichtigung äußerst unzufrieden über die Feuerwehr zeigte. Der Bürgermeister versprach sich der Sache anzunehmen und die Feuerwehr wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen.

1950 Nachdem von der Gemeinde neue Geräte beschafft wurden, änderte sich die Einstellung zur Feuerwehr schlagartig. Man stand wieder hinter der Sache. Auch der Kreisbrandinspektor zeigte sich bei der anstehenden Besichtigung voll des Lobes über den vollzogenen Wandel und die vorgetragene Übung. Als Anerkennung für ihre gute Arbeit wurden daraufhin alle Feuerwehrleute vom Bürgermeister zu Essen und Freibier eingeladen.

1953 Die Mannschaft der Feuerwehr beträgt 75 Mann.

1954 Bei einer Besichtigung durch den Kreisbrandinspekteur Heil betont dieser, dass für die Gemeinde Rodenbach, trotz der ausreichenden Wasserversorgung, dringend eine Motorspritze nötig wird.

1955 Aus den Protokollbüchern ist zu entnehmen, dass sich infolge von Brandstiftungen die Brände in der Umgebung häuften. Daraufhin wurden für die Feuerwehr zusätzliche Übungen angeordnet. Auf Weisung der örtlichen Gendarmerie wurden alle Feuerwehrangehörige die im Besitz eines Kraftfahrzeuges waren angewiesen im Einsatzfall alle Ortsausgänge zu besetzen und jedes ein- und ausfahrende Fahrzeug so wie jeden Fußgänger zu kontrollieren. Leider ist aus den Protokollbüchern nicht zu entnehmen ob die Feuerwehr diesbezüglich tätig wurde oder ob der Brandstifter je geschnappt wurde.

1957 Die Gemeinde entschließt sich ein neues Gerätehaus zu bauen. Das  Spritzenhaus in der Turmstraße wird für 5.000 DM an die Milchversorgungsgenossenschaft verkauft. Der Erlös wird als Grundstock für den Bau eines neuen Gerätehauses eingesetzt.

1959 Bei der jährlichen Besichtigung macht der Kreisbrandinspekteur auf die veralterten Geräte aufmerksam und weißt darauf hin, dass Neuanschaffungen dringend notwendig werden.

1961 Nachdem sich genügend Freiwillige für den Dienst bei der Feuerwehr entschieden haben, endet die Zweigleisigkeit von Freiwilliger- und Pflichtfeuerwehr. Nach jahrelanger Planung und Bauzeit wird in einer kleinen Feierstunde das von Bau-Ingineur Römer geplante Feuerwehrgerätehaus in der Turnerstraße eingeweiht. Das Gebäude umfasst neben zwei Fahrzeugstellplätzen und einem Schulungsraum eine kleine Werkstatt und ein Schlauchwaschbecken. Die Errichtung erfordert einen Kostenaufwand von 23.500 DM. Gleichzeitig zur Einweihung des Gerätehauses wird das erste motorbetriebene Fahrzeug, ein Tragkraftspritzenfahrzeug-Trupp auf einem VW-Fahrgestell in Dienst gestellt. Die Alarmierung der Feuerwehr, die bis jetzt mit Signalhörnern durchgeführt wurde, änderte sich durch die Installation einer Feuerschutzsirene, die per Knopfdruck und später durch Funkalarmierung ausgelöst werden konnte.

1964 Zum erstenmal wird im Landkreis ein Kreisfeuerwehrwettbewerb durchgeführt, bei dem die Feuerwehr Rodenbach den ersten Platz belegen und sich für den Landeswettbewerb qualifizieren konnte. Die Teilnahme am Landeswettbewerb brachte aber nicht den erwünschten Erfolg.

1965 Durch einen erneuten Sieg beim Kreisfeuerwehrwettbewerb qualifizierte sich die Feuer- wehr Rodenbach zum zweitenmal für den Landeswettbewerb. Die Gruppe 1 der Feuerwehr Rodenbach belegte als Vertreter des Landkreises Kaiserslautern beim Landeswettbewerb, an der Landesfeuerwehrschule in Koblenz, von 23 Teilnehmern den 11. Platz.

1966 Durch einen dritten Sieg in Folge beim Kreiswettbewerb, der anlässlich des in Rodenbach stattfindenden Kreisfeuerwehrtages durchgeführt wurde, folgte wiederum die Teilnahme am Landeswettbewerb, wobei diesmal der 9. Platz belegt werden konnte.

1967 Zum viertenmal wird die Feuerwehr Sieger im Kreiswettbewerb, welcher wiederum eine Teilnahme am Landeswettbewerb sicherte. Über eine Fahrzeugbeschaffungsaktion durch das Land Rheinland-Pfalz bestellt die Gemeinde mit einer Kostenbeteiligung von 6.520 DM ein weiteres Tragkraftspritzenfahrzeug für die Feuerwehr.

1968 Das bestellte Tragkraftspritzenfahrzeug auf Ford-Fahrgestell wird durch die Firma Ziegler ausgeliefert und in Dienst gestellt. Durch den Kauf des zweiten Fahrzeuges wird die Schlagkraft der Feuerwehr wesentlich erhöht. Durch den Kauf des neuen Fahrzeuges muss wegen Platzmangel die fahrbare Leiter verkauft werden. Für 150 DM wird die Leiter an die Spenglerei Henn in Rodenbach abgegeben. Von der Firma wird zugesichert, dass die Leiter für Übungszwecke kostenlos genutzt werden kann und erforderlichenfalls für die Brandbekämpfung zur Verfügung gestellt wird. Beim diesjährigen Kreiswettbewerb geht die Feuerwehr erneut als Sieger hervor und belegt beim anschließenden Landeswettbewerb wiederum von 23 Teilnehmern den 9. Platz.

1970 In einem Schreiben an die Gemeinde Rodenbach macht die Wehrführung auf  die beeng- ten Verhältnisse und die fehlenden sanitären Einrichtungen im Gerätehaus aufmerksam.

1971 Mehrer Jugendlich sprechen beim damaligen Wehrführer, Hans Strottner vor und bekunden ihr Interesse zur Gründung einer Jugendfeuerwehr.

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