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1857 Die Gemeinde Rodenbach stellt erstmals Geld für die Errichtung eines Spritzenhauses zur Verfügung. Im Budget der Gemeinde werden 600 Gulden bereitgestellt.

1872 Die Gemeinde stellt erneut Geld für die Erbauung einer Spritzen-Remise zur Verfügung.

1879 Mechaniker Philipp Klein aus Mehlbach liefert eine vierrädrige Druckfeuerspritze nach Rodenbach.

1880 Bauassistent Ritter fertigt einen Plan für den Bau einer Spritzen-Remise. Die Remise sollte auf dem Platz des Dorfkreuzes zu stehen kommen. Die Verantwortung über die Feuerwehr wurden einer Vorstandschaft übertragen. Die Wahlmänner wählen Jakob Jung zum ersten Feuerwehrkommandanten.

1881 Die Arbeiten für den Bau werden vergeben. Der Baubeginn fällt in den Spätherbst des gleichen Jahres.

1882 Die Arbeiten werden durch ortsansässige Handwerker ausgeführt und beendet. Die Feuerwehr kann in das neue Spritzenhaus einziehen.

1883 Die Firma Pfaff aus Kaiserslautern liefert eine doppeltönige Signalhupe.

1884 Für die Feuerwehr werden von der Gemeinde 56 Mützen, 10 Messinghelme, eine Huppenschnur, eine Steigerpfeife mit Fangschnur und für den Kommandanten ein roter Helmbusch angeschafft.

1885 Von Schneidermeister Theobald Wagner aus Rodenbach werden 40 Feuerwehrröcke aus rotem Tuch mit Sternen und Haften angefertigt. Weiter werden zehn Steiger- und Chargengurte, zehn Steiger- und Chargenbeile, zwei Hornistenzeichen, zwei Hakenleitern und anderes mehr angeschafft. Mit ihrer neuen Uniform konnte sich die Feuerwehr stolz der Bevölkerung präsentieren. Die Gemeinde schließt sich der Feuerwehrunterstützungskasse für den Amtsbezirk Kaiserslautern an. Der jährliche Betrag beträgt 15 Mark.

1892 Die Feuerwehr besteht aus 72 Mann, unterteilt in eine Steigermannschaft, eine Spritzenmannschaft, eine Wassermannschaft und eine Ordnungsmannschaft.

1895 Die durch häufige Brände arg strapazierte Spritze wird mit der bahn nach Speyer gebracht, wo sie von dem Löschmaschinenfabrikanten Jean Vogel generalüberholt wird. Um eine straffere Führung der Feuerwehr zu gewährleisten werden Protokollbücher, sowie Straf- und Mannschaftslisten geführt.

1912 Durch die Inbetriebnahme der öffentlichen Wasserversorgung ändert sich das Löschwesen in der Gemeinde grundlegend. Durch das weitverzweigte Rohrnetz und die ausgezeichneten Druckverhältnisse war das Herbeischaffen von Wasser über Eimerketten und das mühselige Pumpen mit der Spritze hinfällig. Durch den Einbau von Hydranten war es jetzt möglich, direkt an der Brandstelle mit Hilfe eines Hydrantenstockes Wasser aus der Leitung zu entnehmen.

1933 In einem Protokoll aus dem Jahre 1933 ist zu entnehmen, dass die Zeit des Nationalsozialismuses auch nicht spurlos an der Feuerwehr vorbeigegangen ist. So ließ der damalige Bürgermeister für die gesamte Führungsmannschaft eine außerordentliche Ausschusssitzung einberufen auf deren Tagesordnung die Absetzung von marxistisch gesinnten Führern stand. Nachdem keinem der Anwesenden ein marxistisch gesinntes Gedankengut nachgewiesen werden konnte wurde die Versammlung geschlossen.

1934 Die Feuerwehr besteht aus 106 Mann. Die Mannschaft setzt sich aus Freiwilligen und zum Feuerwehrdienst verpflichteten zusammen.

1938 Bezirksbrandinspektor Leidner aus Kaiserslautern weißt, anlässlich einer durchgeführten Feuerwehrinspektion, auf die beengten Verhältnisse im Spritzenhaus hin. Der Bürgermeister verspricht die Mängel alsbald zu beseitigen. Durch Inkrafttreten des Reichsfeuerwehrgesetzes wird die Feuerwehr als Hilfspolizeitruppe eingeordnet.

1939 Die Gemeinde kauft für 1.301 Reichsmark von der Firma Carl Metz aus Karlsruhe eine zweirädrige Leiter mit einer Steighöhe von 12 Metern.

1940 Durch den Krieg werden viele Feuerwehrangehörige zum Kriegseinsatz einberufen. Um die dezimierte Personalstärke wieder auszugleichen werden aufgrund der damaligen Notdienst- verordnung die Angehörigen der Hitlerjugend zum Feuerwehrdienst verpflichtet. Die Übungen werden noch getrennt abgehalten.

1941 Nachdem das Spritzenhaus in der Fuchsstraße zu eng geworden war, zieht die Feuer- wehr, in die von der Milchgenossenschaft benutzte ehemalige Schulscheune in der Oberen Schulstraße, heutige Turmstraße um. Die ersten Rauchmasken werden für die Feuerwehr angeschafft und die Mannschaft im Gasschutz und an Gasschutzgeräten ausgebildet. Immer mehr Feuerwehrmänner müssen zum Militär einrücken. Die älteren Jahrgänge werden wieder in den Feuerwehrdienst einberufen.

1942 Drei Feuerwehrkameraden verlieren im Kriegseinsatz ihr Leben. In einer Trauerfeier am Ehrenmal erweist die angetretene Feuerwehr den gefallenen Kameraden Jung, Nothof und Clemens die letzte Ehre.

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